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Studenten planen Kultur- und Kunsthotel

Köln, Juli 2002

Die Studenten der Akademie für Gestaltung/ecosign planen zusammen mit Architekten ein Kultur- und Kunsthotel in Lindlar.

Als sich die vier Gesellschafter vor ca. einem Jahr entschlossen das weitläufige Grundstück in Lindlar sich anzueignen, war noch völlig unklar in welche Richtung sich der Ausbau der Winterschule entwickeln sollte. Nur über eine Sache waren sich die Teilhaber im Klaren: "Etwas Neues sollte entstehen!"
Das 1912 erbaute, heute stark verlebte Gebäude ist als Winterschule stadtbekannt und fungierte lange Zeit als landwirtschaftliche Ausbildungsstätte in der noch zahlreiche, heute in Rente lebende Landwirte aus dem Bergischen Kreis ausgebildet wurden.

Nachdem erst Überlegungen, ein Seniorenstift zu gründen, verworfen wurden und klar wurde, dass sich zahlreiche Bürger der Umgebung nach Kultur sehnten, entstand die Idee eines Kultur- und Künstlerhotels und eine Chance für junge Studenten, durch frische Gedanken und Gestaltungsvorschläge an der Entstehung teilhaben zu dürfen. "Es ist eine tolle Chance für engagierte Studenten, an einem Projekt in Natura arbeiten zu können, Erfahrungen mit Auflagen des Denkmalschutzes und der Baubehörde zu machen, die man schlecht theoretisch nachstellen kann", so Dipl. Des. Simone Küsgen, Leiterin der Akademie.

Der aufgabenbereich der Studenten, unterteilt sich in Darstellungstechnik, Architektur und den Entwurf eines Corporate Identity. Die Ergebnisse werden in den Endpräsentationen am 31.07.2002 um 18.00 Uhr in der Akademie mit den Teilnehmern, dem Architekten, den Kunsthistorikern und dem Bauamt besprochen.

So entsteht in Zusammenarbeit von Designstudenten, Architekten und Designern ein Kultur und Kunsthotel, das neben kulturellen Veranstaltungen, einem schönen Ambiente, Gastronomie, Übernachtungsmöglichkeiten, auch Ateliers in den Kellerräumen bietet, die von Künstlern für einen Zeitraum von mehreren Monaten angemietet werden können.

"Das Projekt Winterschule" besteht für einen Zeitraum von einem Semester, es soll den Studenten Erfahrungen in ihren späteren Arbeitsbereich vermitteln. In dieser Form findet in jedem der sieben Semester ein Projekt statt", erläutert Simone Küsgen, "an dessen Ende die Diplomarbeit steht" Die spezielle Ausrichtung auf ökologisches Design und die Philosophie dieser privaten Hochschule ist bundesweit einzigartig, führt junge Leute an verantwortliches Handeln gegenüber dem Menschen und der Umwelt, unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Aspekte heran, da zukunftsweisende Gestaltungsprinzipien nur aus der Einheit von Mensch und Welt entwickelt werden können.

Die Akademie für Gestaltung/ecosign steht in Kooperation mit Firmen wie Transfair, Bad Reichenhaller, Leitz, Biomöbel Genske und der Deutschen Tinnitus-Liga, die den Studenten schon während ihres Studiums neben ihren gestalterischen Aufgaben den Umgang mit Firmenpolitik vertraut machen.

Darüber hinaus werden die Studenten in ihren theoretischen und praktischen Aufgabenbereichen durch Lehrbeauftragte wie Diplom-Designer, Werbefachleute, Fachleute aus der Wirtschaft, Ökologen, Photografen, Philosophiedozenten und Kunsthistorikern an das spätere Berufsleben herangeführt. Die Bewerbung bei der Kölner Akademie für Gestaltung/ecosign mit Sitz im Mauritiussteinweg 116, in 50676 Köln erfolgt entweder online unter www.ecosign.net oder durch ein persönliches Gespräch nach Vereinbarung, fon: 0221-5461332.

Nach Abschluss des Studiums werden die Studenten durch die Akademie je nach Neigung in ihrer Kontaktaufnahme mit Instituten oder Unternehmen unterstützt.

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