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Das Haus der artgenossen wurde 1912 als Winterschule für die angehenden Landwirte der Region errichtet. Die Lindlarer Ratsherren hatten sich vehement für einen Standort dieser Schule in Lindlar eingesetzt. Ende der 20er Jahre wurde die Berufsschule um eine Klasse für ländliche Hauswirtschaft erweitert. Die Schule war zu dieser Zeit eine der wenigen Einrichtungen in denen junge Frauen eine für die Zeit umfassende Ausbildung erhalten konnten. Bis Ende der 60er blieb die Schule in dieser Konstellation bestehen.
Im Anschluß daran zog die Schule für Lernbehinderte in die Räume ein. 1984 wurde die Winterschule unter Denkmalschutz gestellt.
2001 übernahmen die artgenossen das Gebäude und entwickelten das Konzept "Ein Haus voll Kunst", ein Arthotel auf dem Land. Für die Realisierung wurde das Haus komplett renoviert.
Um Interessierten die Möglichkeit zu geben das Haus als Ganzes zu besichtigen beteiligen wir uns seit der Fertigstellung am bundesweiten „Tag des offenen Denkmals“ im September.
Erfreulicher Weise sind noch viele Details original erhalten und ermöglichen es uns eine spannende Begegnung von alter Substanz und moderner Kunst zu gestalten.
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